Supervision

Gemeinsam. Erfolgreich. Arbeiten.

  • Sie interessieren sich für Supervision?

  • Sie suchen eine neue Supervisorin oder einen neuen Supervisor?

  • Sie möchten wissen, wie wir arbeiten?

Hier haben wir  für Sie Antworten auf die häufigsten Fragen zum Thema Supervision gesammelt und stellen unsere Arbeitsweise vor.

Für den Fall, dass noch Fragen offen bleiben, sollten, können Sie gerne mit uns Kontakt aufnehmen. Wir freuen uns darauf.

Was ist Supervision und wofür ist sie gut?
Der Begriff “Supervision” kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie: ”Über etwas hinüberblicken.”  Sie ist seit vielen Jahren ein gut etabliertes Angebot zur Professionalisierung und Qualitätssicherung im beruflichen Kontext. Supervisoren können durch ihre Außenperspektive hilfreiche Impulse geben, Prozesse unterstützen, bzw. wieder ins Fließen bringen.
Supervision hilft Teams und Gruppen bei der Bewältigung von Konflikten und Krisen, genauso wie bei der Entwicklung neuer Konzepte oder Strukturen. So wie ein Fußballteam regelmäßig in ein Trainingslager fährt, um gemeinsam zu trainieren und zusammen neue Spielzüge zu entwickeln, dient regelmäßige Supervision der Unterstützt und Weiterentwicklung von Teams und Gruppen. Gerade in der heutigen Zeit, in der Anforderungen und Rahmenbedingungen immer komplexer und herausfordernder werden, ist dabei die Außenperspektive eines Supervisors oder einer Supervisorin wertvoll und wichtig.
Neben der Unterstützung und Qualitätssicherung einzelner Teams und Gruppen, können ganze Organisationen Supervision auch als gezieltes Mittel zur eigenen Organisations- und Teamentwicklung nutzen.
Für wen bieten wir Supervision an?
Wir bieten Supervision für Teams und Gruppen an. Primär handelt es sich dabei um ein Angebot im Kontext der Arbeitswelt. Schwerpunktmäßig supervidieren wir Teams und Unternehmen aus dem Bereich des Gesundheits- und Sozialwesens – sind jedoch nicht darauf beschränkt. So kann Supervision auch für Gruppen aus Vereinen oder Wohlfahrtsorganisationen sinnvoll sein. Aus unserer Sicht ist Supervision überall dort wichtig, wo Menschen mit Menschen (zusammen-)arbeiten.
Welche Formen von Supervision bieten wir an?
in Teamsupervision

Das ist die häufigste Form der Supervision. Hier werden sowohl aktuelle Anliegen bearbeitet – wie die Klärung von Konflikten oder der Umgang mit neuen Anforderungen – als auch Teamentwicklungsprozesse professionell begleitet. Ein Team möchte seine Zusammenarbeit wiederherstellen, verbessern oder an neuen Herausforderungen anpassen? Dann ist Teamsupervision der richtige Weg!

 

Fallsupervision

Für Organisationen aus dem Sozial- und Gesundheitsektor, insbesondere für (psycho-) therapeutische, pädagogische, sozialpädagogische, oder multiprofessionelle Teams bieten wir Fallsupervision an. Dabei werden konkrete Anliegen in der Arbeit mit den jeweiligen Patient*innen oder Kund*innen der Teams bearbeitet. Hier zahlt sich unsere eigene langjährige Fach- und Gebietskenntnis als Therapeutin/Therapeut aus, um neben der Außenperspektive auch eine fachliche Beratung einfließen lassen zu können.

Bei entsprechendem Bedarf können Teams bei uns sowohl Team- als auch Fallsupervision wahrnehmen.

 

Therapiesupervision

Teilnehmer*innen der verhaltenstherapeutischen Weiterbildung „Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie mit dem Schwerpunkt Verhaltenstherapie“ bietet Dr. Raphael Krämer Einzel- und Gruppensupervision für die ambulanten Therapiefälle an. Zurzeit liegen Anerkennungen für Einzel- und Gruppentherapie für die Institute der GFVT in Hamburg und Hannover, sowie für das ZAP Lehrinstitut Bad Salzdetfurth vor. Für diese Institute und für die DGVT Berlin liegt außerdem auch eine Anerkennung als Selbsterfahrungsleiter vor.

 

Einzelsupervision

Alle unsere Angebote und Informationen für Einzelpersonen haben wir unter „Coaching“ zusammengefasst.

Was sind typische Supervisionsanliegen und -ziele?
 

Konfliktklärung

Dort wo Menschen miteinander arbeiten, treten häufig auch Konflikte auf. An diesen Konflikten können Teams und Gruppen wachsen und gemeinsam besser werden – wenn sie es schaffen, gute Lösungen zu finden. Genau dabei kann die Supervision unterstützen. In der Supervision können ein schützender und klärender Rahmen geschaffen und gemeinsame Lösungen erarbeitet werden.

 

Team- und Organisationsentwicklung

In einer Arbeitswelt, deren Anforderungen sich immer schneller ändern, sowohl in Bezug auf die eigentlichen Arbeitsprozesse, als auch in Bezug auf die jeweiligen Märkte, müssen sich Organisationen und die in ihr tätigen Teams fortlaufend weiterentwickeln, um erfolgreich bestehen zu können. Supervision bietet hier eine kontinuierliche Begleitung und Unterstützung. Die Supervisorin/der Supervisor bringt dabei neben der wichtigen Außenperspektive auch die entsprechende Moderations- und Prozesskompetenz mit ein, um eine lebendige und erfolgreiche Entwicklung zu unterstützen.

Was macht Supervision?
Supervision stellt sicher, dass man nicht „im eigenen Saft brät“ und „betriebsblind“ wird, sondern regelmäßig eine professionelle Außenperspektive nutzen kann. Darüber hinaus kann sie bei der gezielten Weiterentwicklung von Teams und Organisationen helfen. Sie bietete eine feste Zeit und einen festen Ort um als Team gezielt die Dinge in den Fokus zu nehmen, die für eine gute Zusammenarbeit wichtig sind, im Arbeitsalltag jedoch häufig untergehen. Und falls es „im Getriebe knirscht“, weil Konflikte oder andere Herausforderungen den Arbeitsalltag stören, kann Supervision deren Bewältigung gewährleisten und so zu einem lebendigen, reibungslosen Miteinander beitragen. Dabei ist Supervision ein Prozess und keine Einmallösung – also eher eine gemeinsame Wanderung als ein Sprint.
Was macht Supervision nicht?
Leitung ersetzen oder übernehmen.

Die Supervisorin/der Supervisor leitet den Prozess der Supervision, jedoch nicht das Team oder die Gruppe, die sie/er supervidiert. Dies obliegt einzig und allein der jeweiligen Führungskraft.

 

Verantwortung für das Ergebnis übernehmen

Die Supervisorin/der Supervisor trägt die Verantwortung für den Prozess – insbesondere für dessen Gestaltung und die Einhaltung der Absprachen und notwendigen Rahmenbedingungen. Sie/er unterstützt i die Supervisionsteilnehmer*innen dabei ein Ergebnis zu erarbeiten. Die Verantwortung für das Ergebnis muss voll und ganz bei dem jeweiligen Team und seiner Führungskraft bleiben, damit dort auch zugleich die Kontrolle bleibt.

 

Lösungen vorgeben

Die Supervisorin/der Supervisor wird primär versuchen die Supervisionsteilnehmer*innen zu unterstützen und in die Lage zu versetzen, eigene Lösungen zu erarbeiten. In manchen Situationen kann es auch hilfreich sein, wenn die Supervisorin/der Supervisor Wege zu möglichen Lösungen aufzeigt, doch sie/er wird niemals direktiv eine Lösung vorgeben. Dies hängt auch mit dem o.g. Punkt zusammen, dass die Verantwortung für das Ergebnis bei den Supervisionsteilnehmer*innen bleibt und die Supervisorin/der Supervisor nicht die Führungskraft ersetzt.

 

Partei ergreifen

Im Rahmen von Supervisionsprozessen, bleibt die Supervisorin/der Supervisor für alle Supervisionsteilnehmer*innen gleich offen und erreichbar.

 

Vorwürfe

Vorwürfe und Schuldzuweisungen sind nicht Teil der Supervisionstätigkeit. Natürlich kann es vorkommen, dass Teilnehmer*innen z.B. im Rahmen einer Konfliktklärung Vorwürfe oder Schuldzuweisungen machen, doch die Supervisorin/der Supervisor wird sich diesen in keinem Fall anschließen, sondern im Sinne einer Lösungsorientierung und Allparteilichkeit die gemeinsame Verantwortungsübernahme für eine gute Lösung fördern.
Wenn die Supervisorin/der Supervisor im Rahmen ihrer/seiner Position als externe/r fachliche/r Betrachter/in kritische Rückmeldungen gibt, dann ebenfalls immer nur aus einer Haltung der unterstützenden Rückmeldung heraus.

 

Informationen weitergeben

Die Inhalte einer Supervision sind grundsätzlich vertraulich und unterliegen der Verschwiegenheit und verlassen nie den jeweiligen Organisationsrahmen. Sollten ggf. innerhalb der Organisation Informationen weitergegeben werden, so geschieht dies für alle Beteiligten transparent und nur im Rahmen zuvor vereinbarter Rahmenbedingungen.

Welche Voraussetzungen hat Supervision?
Vertraulichkeit

Die Inhalte der Supervision werden grundsätzlich von allen Beteiligten vertraulich behandelt – nur so ist eine vertrauensvolle und offene Arbeit möglich.

 

Regelmäßigkeit

Supervision ist immer ein Prozess und Prozesse brauchen eine Regelmäßigkeit und Verlässlichkeit, damit sie erfolgreich durchlaufen werden können. Daher ist Regelmäßigkeit eine der zentralen Voraussetzungen für Supervision.

 

Klare Absprachen

Alle Absprachen müssen für alle an der Supervision Beteiligten bekannt und klar verständlich sein, so dass alle die Möglichkeit haben, diese Absprachen auch einzuhalten. Dies ist insbesondere dann relevant, wenn man miteinander Absprachen z.B. im Rahmen einer Konfliktklärung trifft, damit ein solcher Prozess auch gelingen kann.

 

Mitarbeit

Ein Supervisionsprozess ist so erfolgreich, wie ihn die Teilnehmenden gestalten. Der Prozess ist ein gemeinsamer und lebt von dem, was die Einzelnen einbringen. Somit ist gutes Teamwork nicht erst das Ergebnis einer erfolgreichen Supervision, sondern schon Teil des Prozesses.

Fragen sind die Wurzeln aller Antworten.
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